vorvida verordnen: budgetneutral und einfach

So erklären Sie vorvida im Handumdrehen

Geben Sie Ihren Patient:innen eine klare Orientierung. Nutzen Sie unser bewährtes Wording für eine schnelle und verständliche Einordnung im Gespräch:

vorvida ist ein ärztlich verordnetes Online-Programm für Patient:innen mit schädlichem Alkoholkonsum oder Alkoholabhängigkeit, das von Ihrer Krankenkasse bezahlt wird. Sie bekommen konkrete Übungen und unterstützende Gesprächsthemen an die Hand, die Sie im Alltag umsetzen – und Sie können sofort starten.“

vorvida auf Rezept – so funktioniert es in der Praxis

vorvida ist dauerhaft im BfArM-Verzeichnis gelistet und damit Teil der Regelversorgung. Für gesetzlich Versicherte übernehmen alle gesetzlichen Krankenkassen die Kosten vollständig, sobald eine ärztliche oder psychotherapeutische Verordnung bzw. ein entsprechender Nachweis vorliegt.

vorvida verordnen Sie wie gewohnt mit PZN 17506382 – aktuell in der Regel über Muster-16. Die elektronische Verordnung (E-Rezept) wird schrittweise umgesetzt und ist abhängig von den Möglichkeiten Ihrer Praxissoftware. Um eine reibungslose Einlösung des E-Rezeptes für Ihre Patinet:innen zu garantieren, geben Sie das E-Rezept am besten als Ausdruck mit.

vorvida Verordnung für gesetzlich Versicherte

Schritt 1:

Sie verordnen vorvida auf Muster-16 oder E-Rezept (PZN 17506382). Um eine reibungslose Einlösung des E-Rezeptes für Ihre Patinet:innen zu garantieren, geben Sie das E-Rezept am besten als Ausdruck mit.

Schritt 2:

Die Patient:innen reichen das Rezept bei ihrer gesetzlichen Krankenkasse ein oder nutzen den Rezept-Service.

Schritt 3:

Die Krankenkasse schickt einen persönlichen Freischaltcode an die Patient:inen.

Schritt 4:

Patient:innen lösen den Code auf dieser Webseite ein.

Fordern Sie gerne praktische Muster-16-Rezeptvordrucke sowie Patient:innen-Informationen an. Eine genaue Anleitung für die Ausstellung des Rezepts liegt dem Paket bei.

Wie Sie vorvida privat Versicherten verordnen

Auch die meisten privaten Krankenkassen übernehmen die Kosten von vorvida.

Der oder die Versicherte prüft eine mögliche Erstattung im Vorfeld individuell bei der entsprechenden PKV.

Schritt 1:

Dafür benötigen die privaten Krankenkassen (PKV) einen Kostenvoranschlag sowie die Verordnung oder Diagnosebestätigung. (Kostenvoranschlag und Diagnosebestätigung stehen Ihnen nachfolgend zum Download zur Verfügung.)

Schritt 2:

Anschließend klären Patient:innen die Kostenübernahme mit der PKV und ggf. der Beihilfe.

Schritt 3:

Nach Klärung der Kostenübernahme wenden sich die Patient:innen an den Hersteller (diga-team@gaia-group.com). Sie erhalten ihre Zugangsdaten und die Rechnung.

Der Verordnungsprozess bei Selbstzahler:innen

Auch Selbstzahler:innen können vorvida nutzen. Die Kosten für eine Lizenzdauer von 90 Tagen betragen 476,00 € inklusive 19% Mehrwertsteuer.

Schritt 1:

Sie als Behandler:in stellen dafür eine Diagnosebestätigung oder eine Verordnung aus.

Schritt 2:

Die Patient:innen senden dieses Dokument an diga-team@gaia-group.de.

Schritt 3:

Das Serviceteam der GAIA AG stellt den Zugang zu vorvida und die Rechnung bereit.

So können Ihre Patient:innen das Rezept für vorvida einlösen

Informationen hierzu erhalten Patient:innen auf dieser Seite:

vorvida ist budgetneutral – Vorteile für Behandler:in

Verordnungen im Praxisalltag lassen sich medizinisch hochwertig und gleichzeitig wirtschaftlich sicher gestalten, indem sie Ihre Budgetplanung und Regresssicherheit aktiv unterstützen.

Die Verordnung von vorvida ist budgetneutral. Das bedeutet: Die Krankenkasse übernimmt die Kosten der digitalen Therapie vollständig. Die Verordnung lässt Ihr Arznei-, Heilmittel- und Praxisbudgets unberührt.

Für Sie heißt das:

Sie können Patient:innen frühzeitig versorgen

Auch bei hoher Nachfrage und Wartezeiten

Ihre Entscheidung auf Basis reiner klinischer Kriterien und wirtschaftlicher Sicherheit.

Haben Sie Fragen?

Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen zur Verordnung von vorvida.

Für die reine Verordnung existiert keine dauerhaft abrechenbare EBM-Ziffer. Eine zusätzliche Abrechnungspflicht oder verpflichtende Verlaufskontrolle besteht nicht.

vorvida kann damit indikationsgerecht eingesetzt werden, ohne zusätzlichen administrativen Aufwand zu erzeugen.

Die Integration von DiGA in das E-Rezept-System erfolgt schrittweise und ist vom Stand Ihrer Praxissoftware sowie der Telematikinfrastruktur abhängig.

Wo die elektronische Verordnung digitaler Gesundheitsanwendungen bereits unterstützt wird, erfolgt der Prozess analog zu anderen E-Rezept-Verordnungen. Andernfalls bleibt das Muster 16-Rezept der verlässliche Standard.

Nein. vorvida wird wie andere verordnungsfähige Leistungen über Ihre reguläre Praxissoftware mit der PZN 17506382 ausgestellt – entweder auf Muster 16 oder als E-Rezept. Eine zusätzliche Software oder die Einrichtung von speziellen Schnittstellen ist nicht erforderlich.

Im Rahmen des Entlassmanagements dürfen auch Krankenhausärzt:innen vorvida per Entlassrezept (Muster-16) verordnen. Die Patient:innen reichen das Rezept anschließend bei ihrer Krankenkasse ein und erhalten den Aktivierungscode direkt von dort.

Ebenso können Ärzt:innen in Psychiatrischen Institutsambulanzen (PIA) oder Tageskliniken vorvida verordnen, sofern sie in der jeweiligen Einrichtung verordnungsberechtigt sind.

vorvida kann von allen approbierten Ärzt:innen sowie von Psychotherapeut:innen verordnet werden – unabhängig vom jeweiligen Therapieverfahren oder fachlichen Schwerpunkt.